„Zwei Frießen in Helsinki“

Vom 14. September bis zum 18.September 2007 erkundeten wir das kühle Helsinki. Bernhard arbeitete am 17. und 18. September, während Ines sich an diesen Tagen allein durch die Stadt schlug.

Dieses Mal waren wir sehr schlampig und es wurde kein tägliches Tagebuch geschrieben. Das sollte sich Monate später als großer Fehler erweisen. Es ist kaum zu glauben, wie schnell Details vergessen werden.
So versuchen wir aus der Erinnerung einen lückenhaften Bericht zu erstellen.

Fazit

Helsinki ist vielleicht die ungewöhnlichste Hauptstadt, die es in Europa geben mag. Der russische Einfluss ist überall zu spüren. Dass die Selbstmordrate in den dunklen Wintermonaten sehr hoch sein soll, ist zu verstehen. Bei schlechtem Wetter ist hier alles grau und düster. Für die Stadt benötigt man ohne Shopping 2 Tage. Sie hat nicht viele Höhepunkte zu bieten. Schön ist die unmittelbare Nähe zum Meer.
Wir sehen sehr, sehr wenig Kinder, aber schrecklich viele Hunde.
Mit dem offiziellen Ende des Sommers Mitte September, besiegelt mit dem Schließen des Vergnügungsparks, ziehen anscheinend alle Finnen Handschuhe an, egal wie kalt oder warm es ist.
Die Finnen haben wir weder kühl noch zurückhaltend erlebt.
Helsinki im September ist die absolute Nebensaison.
Schön sind sicher Abstecher ins „Hinterland“ oder im Winter in der Einsamkeit auf menschenleeren Langlaufloipen durch die unberührte Natur zu ziehen.
Auf unserer Reise half uns der Reiseführer von Dumont „Helsinki und Umgebung“ sowie die Broschüren und Heftchen der Stadtinformation. Ein finnisches Wörterbuch wird nicht benötigt, es sprechen alle englisch und einige auch deutsch.